Die japanische Schrift
Erfahren Sie mehr über die japanische Sprache. Wie man auf Japanisch schreibt.
Japanisch war ursprünglich eine gesprochene Sprache. Die Schrift wurde erst später eingeführt und stammt im Prinzip von der chinesischen Schrift ab.
Der japanischen Schrift liegen zwei orthografische Systeme zugrunde. Das erste besteht aus chinesischen Ideogrammen, genannt Kanji, die vor etwa 1.500 Jahren in Japan eingeführt wurden. Dabei hat jedes der piktografischen Schriftzeichen eine genaue Bedeutung.
Das zweite, Kana genannte System, ist eine Silbenschrift (Silbenalphabet). Jedes Schriftzeichen stellt einen Laut dar, der keine spezielle Bedeutung hat.
Das Kana besteht derzeit aus zwei verschiedenen Komponenten, von denen jede das gleiche Verzeichnis an Lauten umfasst: Das Hiragana, das dazu benützt wird, um japanische Wörter wiederzugeben, oder auch in Verbindung mit dem Kanji angewandt wird, sowie das Katakana, das normalerweise dazu verwendet wird, ausländische Wörter phonetisch wiederzugeben.
Derzeit sind etwa 2000 häufig gebrauchte Kanji-Schriftzeichen bekannt. Bei diesen kann jedes Schriftzeichen mehr als nur eine Bedeutung haben, die man aus dem Zusammenhang ableiten muss. Neben der Bedeutung, die jedes Schriftzeichen für sich allein stehend besitzt, kann die Verbindung von zwei Zeichen entweder die Summe dieser beiden, oder aber ein völlig anderes Wort bedeuten.
GoiHata SL
Mehr zur japanischen Sprache
Traditionsgemäss schreibt man das Japanische auf einer Seite von oben nach unten (vertikale Linien) und von rechts nach links. Dies ist die hauptsächlich vorkommende Schreibweise. Allerdings wird auch die Schreibweise von links nach rechts benutzt, genau wie im Französischen, Spanischen oder Englischen.
Neben den japanischen Rechtschreibsystemen (Kanji und Kana), wird zusätzlich das römische Alphabet (Romaji genannt) angewandt. Unternehmen wie Sony oder Toyota benutzen beispielsweise das römische Alphabet für Ihre Werbeanzeigen.
In der japanischen Sprache wird das Verb stets an das Satzende gestellt. Dank der Partikel können die Worte innerhalb des Satzes sehr unterschiedlich angeordnet werden. Die Bedeutung bleibt dabei dieselbe (wobei das Verb am Ende bleiben muß).
Die bestimmenden Eigenschaftswörter werden immer vor das betreffende Substantiv gestellt. Somit ist die Reihenfolge der Wörter praktisch umgekehrt wie im Französischen oder Spanischen, und folglich die Übersetzung schwieriger als zwischen verwandten europäischen Sprachen der gleichen Familie.
Die japanischen Verben besitzen weder Zahl noch Geschlecht. Für Singular und Plural, männlich und weiblich, wird die gleiche Form benutzt. Die Verben werden konjugiert indem eine Beugung angewandt wird, die Eigenschaften wie Sinn, Verneinung, Zeit... ausdrückt.
Asiatische Sprachen
Die asiatischen Betriebssysteme (chinesische, japanische, koreanische,…) sind Betriebssysteme mit zwei (2) Bytes, wobei sie für jeden Buchstaben oder Schriftzeichen zwei Bytes Speicher besetzen und der Cursor sich dabei um zwei Anschläge weiterbewegt.
Wenn die asiatischen Betriebssysteme keine zwei Bytes hätten, könnten die Orientalen nicht die grosse Menge an Schriftzeichen schreiben, die ihre Sprachen beinhalten. Die europäischen Betriebssysteme (englische, spanische, französische, etc.) sind Betriebssysteme mit einem Byte Speicher, wobei sie beim Schreiben eines Buchstaben einen Byte Speicher besetzen und der Cursor ebenfalls um einen Anschlag weiterrückt.
Programme zum Schreiben von Japanisch
Microsoft Word erlaubt innerhalb der gleichen Seite das Schreiben mit verschiedenen Alphabeten.
Freehand und QuarkXpress (europäische Version) – gestattet die Eingabe orientalischer Buchstaben NICHT.
InDesign von Adobe erlaubt das Schreiben in Japanisch. Allerdings ist die Verwendung der japanischen Version von InDesign angebracht, da sie die Schreibregeln der japanischen Sprache respektiert, ebenso wie die Wortteilung an der richtigen Stelle (Setzen von Bindestrichen), was die Überprüfung und Edition sehr erleichtert.
Illustrator von Adobe erlaubt ebenso wie sein Verwandter InDesign das Schreiben in Japanisch. Allerdings empfiehlt sich seine japanische Version, damit den für die Sprache geltenden Regeln Beachtung geschenkt wird. GoiHata ist auf orientalische Sprachen spezialisiert und verfügt sowohl über das Personal, wie auch über die angemessenen Informatikprogramme, die das Schreiben dieser Sprachen erlauben und zugleich eine einwandfreie Präsentation bieten, die selbst anspruchsvollste Fachleute zufriedenstellt.
GoiHata verfügt über die auf dem Markt am häufigsten verwendeten Informatikprogramme für Textdesign und -korrektur (in der orientalischen Version, sehr wichtig!!).
